Für mehr Sicherheit rund um die Bahnhofsanlage
Die CDU Schwetzingen setzt sich für mehr Sicherheit im Stadtgebiet rund um die Bahnhofsanlage ein. Die CDU-Stadtratsfraktion hat hierzu nun einen Antrag für die Erstellung eines Sicherheitskonzepts in den Gemeinderat eingebracht. „Für uns ist klar: So wie die aktuelle Situation ist, kann es nicht bleiben. In der Bahnhofsanlage kommt es immer wieder zu Vandalismus und anderen Kriminalitätsdelikten. Viele Bürgerinnen und Bürger fühlen sich hier insbesondere in den Abendstunden nicht mehr sicher. Dies wurde in Bürgergesprächen deutlich angesprochen. Es besteht Handlungsbedarf und wir brauchen ein umfassendes Sicherheitskonzept für diesen Bereich“, so der Vorsitzende der CDU Schwetzingen, Stadtrat Nils Melkus. Besonderes Aufsehen erregte der Angriff mit einer Kettensäge am Bahnhof in Schwetzingen im vergangenen Jahr. „Insbesondere Frauen fühlen sich nachts in diesem Gebiet nicht sicher und meiden auf dem Nachhauseweg diese Gegend. Jeder muss sich in unserer Stadt sicher fühlen – zu jeder Tages- und Nachtzeit. Wir dulden keine Angsträume“, erklärt die Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Sarina Klein.
Konkret fordern die Christdemokraten im Antrag die Installation einer Videoüberwachung in der Unterführung zwischen Bahnhofsanlage und Kurfürstenstraße. „Mit der Videoüberwachung wollen wir den Vandalismus in der Unterführung unterbinden und das subjektive Sicherheitsgefühl stärken“, so Stadtrat Markus Bürger.
Zudem befürwortet die CDU-Fraktion die Einrichtung eines lokalen Alkoholkonsumverbots für die gesamte Bahnhofsanlage. Die Stadtverwaltung soll die Einrichtung eines solchen Verbots prüfen und dem Gemeinderat zur Entscheidung vorlegen. „Die Bahnhofsanlage ist zentral für unsere Stadt. Viele Besucherinnen und Besucher, die mit der Bahn anreisen oder am Bahnhof parken, laufen durch dieses Gebiet. Starker Alkoholkonsum und herumliegender Müll beeinträchtigen nicht nur das Sicherheitsgefühl, sondern sind auch für das Außenbild von Schwetzingen kontraproduktiv“, erklärt Stadträtin Rita Erny. Aus Sicht der Christdemokraten braucht es daher auch mehr Sauberkeit in diesem Stadtgebiet.
Die CDU spricht sich im Antrag außerdem für ein überarbeitetes und verbessertes Beleuchtungskonzept aus. Konkret soll etwa in der Gustav-Hummel-Straße beispielsweise unter der Carl-Theodor-Brücke die Beleuchtung verbessert werden.
„Wir müssen schlecht beleuchtete Orte oder Stellen beseitigen. Das stärkt das Sicherheitsgefühl und ist ein Baustein der Kriminalitätsprävention“, unterstreicht Stadtrat Ulrich Renkert.
In den Abendstunden und an Wochenenden ist aus Sicht der CDU zudem eine erhöhte Präsenz von Polizei und Gemeindevollzugsdienst (GVD) für mehr Sicherheit notwendig. „Wichtig ist es daher, das Sicherheitskonzept gemeinsam mit dem Polizeirevier Schwetzingen zu erarbeiten“, betont Stadtrat Dr. Horst Herrmann.
„Wir laden alle Fraktionen im Gemeinderat ein, gemeinsam an diesem Sicherheitskonzept zu arbeiten und für mehr Sicherheit rund um die Bahnhofsanlage zu sorgen“, so Melkus abschließend.