CDU Stadtverband Schwetzingen

Einbahnstraßenregelung am Marktplatz im Hirschacker eingeführt

Foto: Die Teilnehmer beim Pressetermin v.l.n.r.: Stadtrat Markus Bürger, Rudi Hoffmann, Stadträtin Rita Erny, Jürgen Bürger und die Stadträte Sarina Klein und Nils Melkus.Foto: Die Teilnehmer beim Pressetermin v.l.n.r.: Stadtrat Markus Bürger, Rudi Hoffmann, Stadträtin Rita Erny, Jürgen Bürger und die Stadträte Sarina Klein und Nils Melkus.

Im Stadtteil Hirschacker wurde vor wenigen Tagen eine neue Verkehrsführung am Marktplatz umgesetzt: Die Fahrbahn nördlich des Platzes ist ab dem Bonhoeffer-Kindergarten bis zur St.-Josefskapelle als Einbahnstraße ausgewiesen. Damit ist es künftig nicht mehr möglich, von der Rheintalstraße kommend geradeaus um den Marktplatz herumzufahren.

Die Initiative für diese Maßnahme ging von einigen Hirschacker-Bewohnern aus. Rudi Hoffmann und Jürgen Bürger brachten den Vorschlag in die CDU-Stadtratsfraktion ein, wo er breite Unterstützung fand. Stadtrat Markus Bürger leitete die Anregung an das Ordnungsamt weiter. „Solche Verkehrsregelungen lassen sich vergleichsweise unkompliziert umsetzen, da die Stadt als untere Straßenverkehrsbehörde zuständig ist“, erklärte er.

Auch im Ordnungsamt stieß das Vorhaben auf Zustimmung. Amtsleiterin Yvonn Rogowski unterstützte die Umsetzung, sodass die entsprechende Anordnung zeitnah erfolgen konnte. Die praktische Umsetzung nahm anschließend noch kurze Zeit in Anspruch.

Auslöser für die Initiative waren wiederholte Beobachtungen aus der Anwohnerschaft: Fahrzeugführer nutzten die Verlängerung der Rheintalstraße aus südlicher Richtung regelmäßig, um etwa Busse oder andere Fahrzeuge zu überholen, die ordnungsgemäß links um den Marktplatz fuhren. Häufig beschleunigten die Fahrer ab der St.-Josefskapelle, um sich vor dem überholten Verkehr in die Siedlerstraße einzuordnen.

„Appelle an die Vernunft reichen leider nicht immer aus. Manchmal braucht es klare Regeln, um ein sicheres und rücksichtsvolles Verhalten im Straßenverkehr zu gewährleisten“, betonte die CDU-Fraktionsvorsitzende Sarina Klein.

Aktuell ist jedoch weiterhin zu beobachten, dass einige Verkehrsteilnehmer die neue Regelung offenbar noch nicht wahrgenommen haben. Beim Pressetermin fuhren allein drei Fahrzeuge von der Rheintalstraße kommend weiterhin geradeaus in den Einbahnstraßenbereich ein. „Wir sollten daher zunächst eine etwa vierwöchige Übergangsphase vorsehen, in der die Verkehrsteilnehmer durch den Gemeindevollzugsdienst oder beispielsweise durch eine halbseitige Sperrung der Straße an die neue Situation herangeführt werden“, erklärte Stadtrat Ulrich Renkert, „Im Anschluss sollen Verstöße jedoch konsequent geahndet werden.“